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Tertiärprävention


Bei der Tertiär-Prävention geht es bei bestehenden chronischen Krankheiten und sonstiger "den Krankheiten verwandter Gesundheitsstörungen" (wie MCS) um die Vermeidung des Wiederauftretens von Symptomen, auch von vorübergehenden oder dauernden Verschlechterungen des Zustandes.

In Deutschland besteht eine "Verhaltensprävention".

Die Leitsymptomatik einer MCS besteht in unmittelbaren zentralnvervösen und vegetativen Reaktionen auf inhalativ aufgenommene geringe chemische Trigger, uam.

Die zuständigen Bundesoberbehörden haben sowohl bei "MCS" als auch - bzgl. Aromen - für die "Olfaktorische Intoleranz" schriftlich und öffentlich mit Pressemitteilungen empfohlen, daß die symptomauslösenden Trigger gemieden werden sollten (Vermeidungsstrategien) und zu Rücksichtnahmen aufgefordert. Wenn Gutachter eine solche Bewertung von Bundesoberbehörden grundsätzlich ignorieren, so können sie wegen der "Besorgnis der Befangenheit" vor Gericht abgelehnt werden. Darüber hinaus hält die DGMCS e.V. es für erforderlich, daß auch infektiöse und Feinstaub-Belastungen, wie auch Stress gemieden werden, da in vielen Fällen eine "small-vessel-Disease" des ZNS und eine Schädigung des Hirnstamms vorliegen.

Entsprechendes gilt für vergleichbare Erkrankungen, wie z.B. die Allergie auf Formaldehyd, die Allergie auf den Duftstoffmix (WHO-Synonym: "Neuro-Allergie"), schwere Gefässkrankheiten, Herzkrankheiten, bei Zustand nach akuter Herpesinfektion des Gehirns, bei Schädigung des Hirnstamms, usw.

Es wird Ärzten empfohlen ein individuell formuliertes Vorsorgeattest auszustellen.

Die Betroffenen können ihre Ansprüche auf Rücksichtnahme mit Zivilklagen mit den Mitteln des Prozessrechtes durchsetzen (sittenwidriges Verhalten wegen Verweigerung von Rücksichtnahmen aufgrund einer ärztlich attestieren Erkrankung, § 890 ZPO). Die auf Rücksichtnahmen in Anspruch genommen Personen können sich aufgrund der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes weder auf ihr Eigentumsrecht, noch auf ihr Grundrecht auf Freie Entfaltung der Persönlichkeit berufen. Beide Grundrechte sind schon mit dem Wortlaut der Verfassung insoweit beschränkt. Nach der Rechtsprechung des BGH kommt es auf die Meinung unverständiger Nachbarn gar nicht an. Maßgeblich sei der "verständige Durchschnittsbürger. Dessen Verhalten werde durch die Rechtssprechung charakterisiert und dieser nehme bei attestierter Krankheit Rücksicht und schränke sich ein. Es drohen aufgrund einer richterlichen Anordnung ein Ordnungsgeld bis zu 250.000 Euro oder Ordnungshaft bis zu 2 Jahren.

Es liegen bereits entsprechende Urteile vor. Der BGH hat mit einem Grundsatzurteil entschieden, daß sogar die Zwangsvollstreckung der gerichtlich angeordneten Zwangsräumung einer Wohnung wegen der besonderen Schwere einer MCS-Erkrankung auf Dauer unzumutbar ist und der Vermieter dies hinzunehmen hat.

Deutsche Gesellschaft Multiple-Chemical-Sensitivity e.V., Bayreuth
- Bundesorganisation gem. § 20 c Sozialgesetzbuch V
und
Aktion Patientensicherheit und Antidiskriminierung (APS-AD), Bayreuth

Dipl.-Verww. Heinz A. Guth, geschäftsführender Bundesvorstand

Tel.: 0921 1500 167 - Donnerstags 18-20 Uhr
Mail: info@dgmcs.de (bitte im Betreff den Begriff "MCS" angeben)

Siehe auch auf der Home-Seite in der Nav-Leiste unter "Rücksichtslosigkeit"